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Bleibt neugierig, ergebnisoffen und erkenntnishungrig …

>> Die unterschiedlichen Weltsichten werden aber dann erkennbar, wenn das beschriebene grobe Gesamtbild mit feineren Bausteinen für individuelle Auslegungen und die eigene Wahrnehmung strukturiert wird. Die Möglichkeiten solcher Feinstrukturen sind dabei natürlich prinzipiell abhängig von individueller Wahrnehmungsfähigkeit und Vorstellungskraft. Der Fähigkeit also, über den wahrgenommenen Augenschein hinaus zu abstrahieren. Uns noch transzendente Welteigenschaften durch ‚erforschen‘ in beobachtbare Wirklichkeit zu wandeln. <<

„Die Sterne lügen nicht“

„Niemand wird bestreiten, daß auf die Erde Kräfte einwirken, deren Ursachen im Kosmos liegen. Man denke nur an die Strahlung der Sonne, Schwerkraft, die Gravitation des Mondes, die Höhenstrahlung oder den Sonnenwind. Etwas ganz anderes ist es freilich, solche physikalischen Wechselwirkungen für das persönliche Schicksal jedes einzelnen Erdenbürgers verantwortlich zu machen – dafür beispielsweise, ob er sich bei einer Kaffeerösterei als Importfachmann eignet oder nicht.“

Ist künstliche Intelligenz den Menschen überlegen?

„Als Naturwissenschaftler erscheint mir der Gedanke an diese Möglichkeit keineswegs absurd. Schon immer hat in der bisherigen Geschichte eine Art die andere abgelöst. Nur so konnte es nach jahrmilliardenlangem Ablauf schließlich bis zum Auftreten individueller Intelligenz und psychischer Phänomene, zu Bewußtsein und Erkenntnis kommen. Wenn sich nun ein Weg abzuzeichnen scheint, auf dem die Entwicklung über das bisher Erreichte noch weiter vordringen könnte bis zu einer »Ultraintelligenz«, die nicht mehr den vorhin angedeuteten Beschränkungen unterworfen wäre, die mit ihrer Realisierung durch biologische Strukturen unvermeidlich verbunden sind, dann erscheint es ebenso schlüssig wie plausibel, davon auszugehen, daß die Entwicklung von dieser Möglichkeit auch Gebrauch machen wird.“

‚Die Welt in der Zeit‘ – ein Modell vom Werden und Vergehen

Wenn man die gesamte Erdgeschichte (ca. 4,5 Milliarden Jahre) auf einen Erdentag zusammenstaucht, dann passt die Menschheitsgeschichte in die letzten Sekunden der verstrichenen 24 Stunden. Ich hab’s auch gerade mal nachgerechnet; in dem 24h-Modell entspricht 1 Sekunde 52.083 tatsächlich vergangener  Erdenjahre! (…) Um es noch verständlicher zu machen, habe ich die prominenten Eckdaten der Erdentwicklung und Menschwerdung in dieses Modell eingebunden.

‚Die Welt als Raum‘ – ein Modell von Längen und Größen

„Etwas vorstellbarer werden die Parameter bei Verkleinerung des Maßstabes auf gewohnte Längen und Größen. Das muss bei der Darstellung des gesamten Universums zwangsläufig in mehreren Stufen erfolgen (Sonnensystem / Milchstraße / Universum), sonst wird es doch wieder unanschaulich. Unter Zuhilfenahme eines guten Universallexikons (oder auch Internet) und Taschenrechner kann wieder jeder das Modell überprüfen …“

Von zeitgemäßen Weltsichten, von Transzendenz und Gottesfragen …

„Anderen kann ich die Frage nicht beantworten. Für mich ist ‚Gott‘ jedenfalls weder Wesen noch materiell zuortbar. Es ist für menschliches Erkenntnisvermögen unvorstellbar, eigenschaftslos und nur ‚jenseits‘ unseres Diesseits verortbar. Es darf aber widerspruchslos als die Ursache allen Seins vermutet werden, beweisen lässt es sich natürlich nicht! Und deshalb können ‚Gottesbeweise‘ auch kein zeitgemäßes Erklärungsmodell für diese Welt sein.“

„Ich schreite kaum, doch wähn‘ ich mich schon weit“ …

>> Weltbilder tendieren, sie mögen objektiv noch so unvollkommen sein, grundsätzlich zur Geschlossenheit. Sie lassen aus subjektiver Perspektive sozusagen keine Fragen offen. Deshalb haben die Menschen die Bilder, die sie sich von der Welt jeweils machten, auch von jeher in aller Unschuld für die Wirklichkeit selbst gehalten. Auch wir tun das. Fast niemals denken wir daran, daß auch wir selbstverständlich nicht in „der“ Welt leben, sondern immer nur inmitten des Bildes, das wir uns von der Welt jeweils machen. <<

Giordano Bruno – der vergessene Visionär …

„Die revolutionäre Bedeutung Brunos für die Geschichte der Entwicklung des menschlichen Bewußtseins – oder, wie man meist sagt: für die Geistesgeschichte – wird sofort deutlich, wenn man die fundamentale Rolle bedenkt, welche die „Abstraktion vom Augenschein“ in dieser Geschichte spielt. Über seine Stellung im Kosmos hat der Mensch nicht wie mit einem Schlage Klarheit gewonnen, sondern in einem langen, stufenweise sich vollziehenden Prozeß, der auch heute noch keineswegs abgeschlossen ist.
Jede einzelne der Stufen, die diesen fortschreitenden Erkenntnisprozeß bilden, wird markiert von einer Einsicht, welche die Fassade des Augenscheins durchstößt, um eine erst hinter ihr gelegene „Wirklichkeit“ der Welt zu erfassen.“

Wir sind von dieser Welt … Wir sind „Kinder des Weltalls“!

„Diese und andere Tatsachen haben bewirkt, daß sich das Bild eines Kosmos zusammenzusetzen beginnt, der wirklich, im wahren Sinne dieses Wortes, ein »Kosmos« ist, nämlich eine gewaltige Ordnung, in dem das Größte mit dem Kleinsten zusammenhängt und das Entfernteste mit dem, was uns alltäglich umgibt, in einer Ordnung, in die auch wir ganz unbezweifelbar einbezogen sind. … So gesehen, können wir also sagen: Der Weltraum hat uns hervorgebracht, er erhält uns auch am Leben.“

Der Mensch … und die Welt, in der er (über)lebt …

„Wenn Naturwissenschaft als ein Versuch des Menschen zu verstehen ist, seine Existenz und seine Stellung im Kosmos rational zu erklären, so kennen religiös gebundene Gesellschaften gar nicht das Bedürfnis nach einer solchen »objektiven« Welt. (…) Erst in diesem geschichtlichen Zusammenhang erkennt man die Bedeutung, die die Naturwissenschaft für unsere Zeit besitzt.“

Vom Erbe des Neandertalers … es steckt tief in uns

„Damals, längstens vor etwa 100.000 Jahren und wenigstens vor 50.000 Jahren, war Homo sapiens, der moderne Mensch, in seiner heutigen Form aus archaischeren Frühmenschentypen hervorgegangen. In dieser Epoche muß der erste Mensch auf der Erde gelebt haben, der sich genetisch nicht mehr von uns unterschied. Die erbliche Ausstattung, über die er zum Zeitpunkt »Null« menschlicher Zivilisation und Kultur verfügte, ist bis heute die gleiche geblieben. Auch wir haben mit ihr auszukommen.“

Abstraktion hinter den Augenschein …

„So ist auch das Stadium der geistesgeschichtlichen Entwicklung, dessen Zeugen wir heute sind, kaum treffender zu kennzeichnen, als durch die Hervorhebung der Tatsache, daß naturwissenschaftliche Prinzipien – also: mathematisch-kalkulierendes, kausales Denken – seit einigen Generationen auch in Bereiche einzudringen beginnen, die ihnen anfangs grundsätzlich verschlossen schienen. Hatte dieses Denken anfangs nur die Vernunft beherrscht, so dringt seine färbende Kraft heute bereits unaufhaltsam auch in unsere Seele.“

Wie und warum erkennen wir die Welt?

„Denn wer die Evolution des Psychischen aus der Anatomie unseres Zentralnervensystems abzuleiten versucht, der ist ständig in der Gefahr, die Ursache mit der Wirkung zu verwechseln. Wir dürfen nicht vergessen, daß die Wurzeln des Bewußtseins älter sein müssen als alle Gehirne. (…) Auch unser Geist also, das ist die These dieses Buches, muß aus dieser Entwicklung hervorgegangen sein. Woher sonst sollte er stammen? … Das Bild ist aber deutlich genug, um dem, der es unvoreingenommen betrachtet, die befriedigende Einsicht zu verschaffen, daß es bei der Entstehung unseres Bewußtseins mit natürlichen Dingen zugegangen ist.“

Der Motor der Evolution

„So gesehen ist der Zellkern der »Sandkasten« der Evolution und die Sexualität ihre Phantasie. Das Material aber, mit der die Phantasie der Stammesgeschichte spielt, sind die Mutationen. Sie sind gleichsam die bunten Steinchen – jedes in sich sinnlos und in willkürlich und zufällig sich ergebendem Wechsel in den verschiedensten Farben getönt -, aus denen sich das komplizierte Muster eines lebenden Wesens zusammenfügen läßt.“

Vom Ursprung unserer Welt

„Da gab es Raum, da gab es Zeit und da gab es die Naturgesetze. Es ist die staunenswerteste aller Tatsachen dieser erstaunlichen Welt, daß diese Bedingungen ausreichten, um den Wasserstoff einem fortlaufenden Prozeß der Verwandlung zu unterwerfen, aus dem im Laufe der Zeit alles hervorgegangen ist, was wir um uns herum wahrnehmen, uns selbst nicht ausgenommen. Daß dieser vergleichsweise so wunderbar bescheidene Satz von Ausgangsbedingungen – Wasserstoff plus Zeit plus Raum plus Naturgesetze – genügt hat, um die ganze Welt entstehen zu lassen, ist die fundamentalste und bewegendste Entdeckung aller bisherigen Wissenschaft. Daß dieser Anfang möglich war, ist das größte aller Geheimnisse.“

Zusammenhänge … von gefühlter Zeit und Lebensprozessen

„Nun ist eine »mittlere« Reaktionsgeschwindigkeit ein relativer Begriff. Wir verfügen über keinen objektiven Maßstab, der es uns erlaubt, unabhängig von der Bedeutung dieser Geschwindigkeit für uns selbst und für die Stabilität unserer Welt darüber zu entscheiden, wann wir hier von »schnell« reden sollen und welches Tempo wir als »langsam« anzusehen hätten. Wir beurteilen das Tempo eines Ablaufs letztlich immer nur in Relation zu der Größenordnung, die uns als unsere eigene »Lebensspanne« angeboren ist.“

Vom Ursprung unserer Existenz

„Wir verstehen uns als Geistwesen. Und das sind wir unbestreitbar. Aber wir sind es nicht ausschließlich. Es liegt eine eigentümliche Paradoxie in der Unbeirrbarkeit, mit der jene, die nicht müde werden, auf die angeblich absolute Freiheit des menschlichen Geistes zu pochen, die offenkundigen Grenzen übersehen, die dieser Freiheit durch das biologische Fundament unserer Existenz gesetzt sind.“

Sind Bibeltexte noch alltagstauglich?

„Jetzt ganz zum Praktischen. Das geht ja jeden Menschen an, der sich mit Wissenschaft befaßt und der die Religion doch nicht ablegen will. Was antwortet heute ein Religionsprofessor, wenn seine Schüler, die aus dem Naturgeschichtsunterricht kommen, ihm vorhalten, daß die Welt im Urknall entstanden ist, und ihn fragen, wie sich das mit dem Wortlaut der Bibel verhält? Was antwortet der Religionsprofessor?“

Psychiatrie-Dämmerung und Nervenkitzel(n) …

„Schon heute kann vielen Geisteskranken durch einfache Tabletten geholfen, oft sogar Heilung gebracht werden. Wenn sich die modernen Nervenkliniken in ihrer ganzen Atmosphäre von anderen Krankenhäusern kaum noch unterscheiden, so verdanken wir das auch den modernen neuroplegischen Medikamenten.“

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